Feeds:
Beiträge
Kommentare

Die Weihnachtstage liegen ja in diesem Jahr sehr günstig, es bleibt also genug Zeit, sich mit wichtigen Phänomenen unserer Gesellschaft zu beschäftigen.

Polizeigewalt

In einer Demokratie müssen BürgerInnen sicher sein können, dass der Staat sein Gewaltmonopol nicht grundlos gegen sie richtet. Wie die Justiz mit Polizeigewalt umgeht, kann als Gradmesser einer humanen Gesellschaft gelten. In der vergangenen Woche zeigte ARD “Die Story”, in denen mehrere haarsträubende Fälle von polizeilichen Übergriffen dargestellt wurden. Nur circa 2,5 Prozent der Fälle, in denen Bürger Polizisten anzeigen, landen aber überhaupt im Gerichtssaal. Weiterlesen »

12. 12. 2014…

Ursprünglich veröffentlicht auf Freidenkerin's Weblog:

… Tag der Menschenrechte…

… Aus diesem Anlaß ein paar Fakten:…

Original ansehen

Wie in den letzten Wochen einem größeren Publikum bekannt wurde, schult der Amerikaner Julien Blanc weltweit in sogenannten “Aufreiß-Seminaren” Männer darin, ihre sexistischen und gewalttätigen Phantasien gegen Frauen in die Tat umzusetzen. Inzwischen wird der Widerstand gegen die sogenannten “Boot Camps” größer, in vielen Städten fanden in den letzten Wochen Demonstrationen statt, auch die Kommunalpolitik in Frankfurt und München hat sich gegen die Auftritte Blancs gestellt.

Julien Blanc benötigt eine Unterkunft, wenn er nach Deutschland kommt und Räumlichkeiten, in denen seine “Seminare” stattfinden können. Auf der Webseite welcometoshoeboxcastle.wordpress.com wird aufgelistet, wo Julien Blanc bereits seine Unwesen treiben durfte: Weiterlesen »

Blockupy-Demo am 22.11.2014

Wer fremde Umzugskisten schleppt, hat sich normalerweise nicht rechtzeitig eine Ausrede einfallen lassen. Das war heute anders. Die Menschen, die an diesem kalten Wintertag der EZB bei der Vorbereitung ihres Umzug halfen, sind einfach nur froh, wenn “der Scheiß wegkommt”. Und so machten sich ca. 3.000 Leute an der Frankfurter Paulskirche auf, um gemeinsam zum 1,3 Milliarden Euro teuren EZB-Neubau im Ostend zu spazieren. Und wieder einmal zeigte sich: Wir können alle Grenzen überwinden.

Zur weiteren Information empfehle ich “Blockupy: 3000 Teilnehmer_innen bei Umzugsaktion zur EZB” auf der attac-Webseite.

Und schaut Euch dieses tolle Video an

Blockupy Festival in Frankfurt

Mein einziger Termin in dieser Woche, den man mit Blockupy assozieren kann, war das gestrige Konzert von Konstantin Wecker in der Alten Oper. Immerhin bin ich bei “Empört Euch” nach vorne gestürmt und habe mitgesungen ;-)

Aber dabei muss es ja nicht bleiben: Beim Frankfurter Blockupy-Festival – „#talk #dance #act – Runter vom Balkon!” wird noch bis Sonntag diskutiert und gefeiert.

“Jetzt, nach dem europaweiten „May of Solidarity“ und vor der EZB-Blockade im Frühjahr, ist die richtige Zeit: Wir werden diskutieren, unsere Kämpfe bündeln und Pläne schmieden. Wir werden uns auch bei Musik, beim Bier und beim Film begegnen. Und wir werden natürlich dahin gehen, wo wir den Normalbetrieb stören: auf die Straße und über die Zäune.” (zitiert von der Webseite “Blockupy – Resistance in the Heart of the European Crisis Regime”. Das vollständige Programm zum Festival findet Ihr hier: Klick)

Wir sehen uns spätestens am Samstag auf dem Paulsplatz um 14 Uhr!

ES begab sich aber eines Tages, dass die Menschen aus dem Frankfurter Norden, die täglich mit der S 6 nach Frankfurt und wieder zurück fuhren, für die jahrelangen Verspätungen der Bahn, die sie viel, viel Lebenszeit gekostet hatte, belohnt wurden: Eines kalten Winterabends, nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag stiegen die braven Menschen in Berkersheim am Bahnhof aus. Hier wunderten sie sich, dass weder Brücke noch Bahnunterführung ihnen den Weg über die Gleise nach Hause in ihre warmen Wohnungen wies. Da erschien ihnen ein älterer Herr mit grauem Haar und schelmigem Blick und rief: Auf, auf, die ihr keine Radfahrer und Automobilisten seid: Fliegt! Weiterlesen »

Wenn stimmt, was die Frankfurter Rundschau heute schreibt, dass der Liedermacher zu einer Schriftführerin im Bundestag gesagt hat: “Ich erkenne an ihrem Gesicht, dass sie von der Linkspartei sind”, dann kann man diese Frage wohl mit Ja beantworten. (Link zum FR-Artikel vom 10.11.14 “Wolf Biermann und der Bundestag” von Daniela Vates)

Ich habe Wolf Biermann zum ersten Mal Mitte/Ende der 80er Jahre in Frankfurt gesehen, gut 10 Jahre nach seiner Ausbürgerung aus der DDR. Seine Lieder, von denen einige von erotischen Erntehelferinnen aus dem Osten handelten, erschienen mir als junger Feministin unerträglich. Überdeutlich war damals schon, dass sein politisches Weltbild sich einzig aus dem Trauma der Nichtanerkennung und der Ausbürgerung aus der DDR speist. Weiterlesen »

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 274 Followern an