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Freiheit statt Angst 2014

Waren es wirklich nur 6.500 Leute bei der gestrigen Freiheit statt Angst-Demo? Ich hätte auf über 10.000 Menschen getippt. Es hat sich gelohnt, nur für die Demo von Frankfurt nach Berlin zu fahren, auch wenn es arg anstrengend war. Auf der Seite Freiheit statt Angst sind bereits alle gestern gehaltenen Reden veröffentlicht, so dass ich es bei meinen fotografischen Eindrücken belasse: Weiterlesen »

Das Hedwig Woermann-Projekt

Meine Sommerreise führte mich in diesem Jahr auf die Halbinsel Fischland-Darß, wo ich mich nicht nur umgehend in die Landschaft verliebte (ich berichtete), sondern auch einige Galerien und Museen besuchte, in denen Bilder von Künstlerinnen aus der Künstlerkolonie Ahrenshoop ausgestellt waren.

Besonders berührte mich die Lebensgeschichte von Hedwig Woermann (verheiratet Jaenichen-Woermann). 1879 als Tochter des Reeders und Kolonialisten Adolph Woermann geboren, führte sie bis zum ersten Weltkrieg ein freies und selbstbestimmtes Leben, studierte in Paris, arbeitete in Rom und bereiste später mit ihrem Mann Johann Jaenichen Afrika, Asien und Südamerika. 1919 kaufte sie das Storchenhaus in Wustrow, wo sie ab 1936 dauerhaft lebten. 1945 beging sie mit ihrem Mann Suizid, aber Hedwig Woermann überlebte und blieb in der Fischland-Gemeinde Wustrow, wo sie 1960 verarmt starb. Weiterlesen »

Warum ich nach Berlin fahre: Weil die GroKodile wissen sollen, dass mir meine freiheitlichen Grundrechte wichtig sind.

So schön wie hier in Frankfurt kann es auch in Berlin werden, wenn alle kommen:

http://freiheitstattangst.de/

“Was bedeutet schon „schwierig“? Ist das nicht nur eine Ausrede, nicht denken zu müssen?” – Andreas Rötzer im Gespräch mit Arno Widmann in der Frankfurter Rundschau vom 22.8.2014

(Zur Besprechung mein Lieblingsbuches aus dem Matthes & Seitz-Verlag “Vom Schweben” von Alexander Pschera geht es hier)

Deja vu

Küste im Fischland / Foto: Carmen Treulieb

Küste im Fischland / Foto: Carmen Treulieb

Ich wusste schon nach ein paar Minuten, dass dies mein eigentliches Zuhause ist. Die Straße, die über die Landzunge zu diesem Dorf an der Ostsee führte, kam mir sofort bekannt vor; das Reet gedeckte Haus, in dem wir die Dachwohnung gemietet hatten, war exakt so eingerichtet, wie ich mir schon vor Jahrzehnten in der Phantasie mein Traumhaus eingerichtet hatte. Helle Wände, wenige, aber warme Möbel. Ich kochte mir Tee, stellte mich ans Küchenfenster und plante mit Blick in Richtung Ostsee meine Zukunft in einem kleinen Haus am Meer.

Es dauerte ein paar Tage, bis ich aus meinem verliebten Wahn erwachte. Weiterlesen »

Es wird überall fleißig geklebt: Aufkleber zur “Freiheit statt Angst”-Demo am 30.8.2014 in Berlin, gefunden in Frankfurt am Main

Die Jury des Deutschen Buchpreises 2014 hat die Longlist bekannt gegeben. Gelesen habe ich von den 20 nominierten Romanen nur “Unternehmer” von Matthias Nawrat. Das im März bei Rowohlt erschienene und nur 144 Seiten starke Buch erzählt die Geschichte von Lipa und ihrer Familie, die sich im fortgeschrittenen Kapitalismus mit dem Ausschlachten von Elektronikmüll über Wasser hält und vom Auswandern nach Neuseeland träumt. “Dieses Buch kann lustig und zärtlich sein und (ist) trotzdem eines der bösesten und traurigsten über unsere Tage” schreibt Judith von Sternburg in der Frankfurter Rundschau, die mich mit ihrer Besprechung auf das Buch aufmerksam gemacht hat.

Ab nächste Woche sind in vielen Buchhandlungen wieder die vom MVB Marketing- und Verlagsservice des Deutschen Buchhandels herausgegebenen Leseproben zur Longlist erhältlich.

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