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Zu den großen Gewinnern dieser Buchmesse gehört der Hanser Verlag, in dem nicht nur die Bücher des diesjährigen Nobelpreisträgers Patrick Modiano erscheinen, sondern auch der Erzählband “Wir haben Raketen geangelt” von Karen Köhler, die man zweifellos als einen der Stars dieser Buchmesse bezeichnen kann. Die Autorin, die mir bisher durch ihre Kindertheaterstücke bekannt war, absolvierte viele Messetermine und offensichtlich völlig unangestrengt. Bei einem Gespräch mit der “ZEIT”, wo sie dem Moderator beschied, gerade eine blöde Frage gestellt zu haben, musste sie lange über sich selber lachen. So sympathisch die Autorin ist, so wenig harmlos sind ihre Erzählungen.

Autorin von "Wir haben Raketen geangelt" Karen Köhler

Autorin von “Wir haben Raketen geangelt” Karen Köhler


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Andreas Steinhöfel signiert

Andreas Steinhöfel signiert

Andreas Steinhöfel hat ein neues Buch geschrieben: Anders. Es sei nicht zu vergleichen mit den Rico und Oskar-Büchern, sagt er am ZEIT-Stand. Kein besonders sympathischer Typ sei Felix Winter, eher ein bisschen gruselig. “Ich wollte ein Kind zeigen, das fast daran zerbricht, dass die Erwachsenen die Welt nicht gut gestalten.” Weiterlesen »

Lutz Seiler bei SZ

Der diesjährige Preisträger des Deutschen Buchpreises Lutz Seiler hat sich nie als Roman-Schriftsteller, sondern immer als Dichter gesehen, erzählte er heute bei der Süddeutschen Zeitung. Zum Roman “Kruso” hat ihn seine Frau motiviert: “Schreib doch mal 10 Seiten über die Hiddensee-Geschichte”, riet sie ihm. Daraus wurden 500 Seiten – preisgekrönt. Die Frankfurter Rundschau lobt den Roman als “eine kaum widerstehliche elegante, glasklare, immens unangestrengte Prosa”. (Link zur FR)
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Attac-Aktion auf der Buchmesse: Ich  bin ein Handelshemnis

Attac-Aktion auf der Buchmesse: Ich bin ein Handelshemnis

Den Rap, mit dem Attac heute morgen seine Diskussion zum Thema TTIP eröffnete, sollten wir uns merken: “Ach, überhaupt, die Demokratie – Rendite brachte die noch nie!”
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Nein, zum Prospekte einstecken, Häppchen abgreifen, Promi gucken, muss man sich nicht in das Getümmel stürzen. Es gibt viel bessere Gründe, die Frankfurter Buchmesse zu besuchen, die ich in diesem Jahr zum sechsten Mal via Blog begleite (Alle Posts zur Frankfurter Buchmesse hier).

Den Startschuss zur Buchmesse 2014 mit Ehrengast Finnland gibt die heutige Verleihung des Deutschen Buchpreises, die ab 18 Uhr per Stream verfolgt werden kann (Link zum Livestream).

Bevor die Messe am Mittwoch ihre Tore für das Fachpublikum öffnet, findet am Dienstag nachmittag um 17 Uhr die feierliche Eröffnung durch Außenminister Frank-Walter Steinmeier statt. Weiterlesen »

Das war’s also. In den letzten Wochen sind viele der wählbaren – weil intelligenten, souveränen und professionellen – Mitglieder der Piratenpartei ausgetreten, z.B. Christopher Lauer und Anke Domscheit-Berg.

Gemeinsame Ziele: der ehemalige politische Geschäftsführer der Piraten Johannes Ponader und Anke Domscheit-Berg

Gemeinsame Ziele: der ehemalige politische Geschäftsführer der Piraten, Johannes Ponader und Anke Domscheit-Berg

Nun hat auch Martin Kliehm, der für die Piraten im Frankfurter Stadtparlament sitzt und dort den Fraktionsvorsitz der ELF-Piraten inne hat, hingeworfen. (Link zum Artikel “Pirat ohne Partei” in der FR). Davor ist bereits Thorsten Wirth, ehemaliger Bundesvorstand der Piraten und Mitarbeiter in der ELF-Fraktion ausgetreten. Herbert Förster, der bei der letzten Frankfurter OB-Wahl für die Piraten kandidierte und offenbar dem “konservativen” Flügel der Partei angehört, ist jetzt der einzige Pirat in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung.

Die drei Stadtverordneten der ELF Piraten-Fraktion, zu der neben Kliehm und Förster noch Luigi Brillante von der Europa Liste gehört, werden sicher versuchen, weiter zusammenzuarbeiten, da eine Fraktion aus mindestens drei Mitgliedern bestehen muss und der Verlust des Fraktionsstatus nicht nur finanzielle Folgen hat, sondern auch die Stimmrechte stark einschränkt.

Martin Kliehm, der für seine Arbeit im Stadtparlament breite Anerkennung erfährt, sucht indes eine neue politische Heimat. Die Linke hat bereits die Leine ausgeworfen: So twitterte Hermann Schaus, der für die Linken im Hessischen Landtag sitzt:

“Ex #Piraten denen soziale Gerechtigkeit, Buergerrechte und Frieden wichtig sind, waeren in der #LINKE gut aufgehoben!”

Her mit dem Piano!

Die Frankfurter Zeil ist ja vor allem als einer der Top Ten unter den Migräneauslösern bekannt. Um so mehr war ich erstaunt, als mich gestern an der Hauptwache Klaviermusik empfing. Die unterschiedlichsten Töne sind jede Woche auf der Zeil zu hören: 18-köpfige südamerikanische Trommlerbands, der verrückte Geiger, rappende Jugendliche vor lauten Ghettoblastern. Aber Klavier nicht. Bei dieser Musik vergisst der Mensch doch prompt das Konsumieren, hört zu und genießt. Das darf man vielleicht in Düsseldorf, Dresden und Hannover – aber in Frankfurt? Nein. Den verantwortlichen Sachbearbeiter im Frankfurter Verkehrsdezernat erinnert so ein Klavier wegen der Ausmaße eher an eine Bratwurstbude: “Und so was wollen wir nicht mehr auf der Zeil!”

Bevor wir jetzt aber mit Behördenschelte beginnen, schauen wir uns lieber das Video von Schmitts Auftritt in Dresden an und vertrauen auf die heilende Kraft des Kommunalparlaments. Vielleicht wäre das Verbot ja eine kleine Anfrage in der Fragestunde der nächsten Stadtverordnetenversammlung wert.

(Mehr zu Arne Schmitt hier: http://arne-schmitt.com/media/videos/)

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