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336 050 Menschen pendeln jeden Tag nach Frankfurt zu ihrem Arbeitsplatz, davon fahren nur 20 Prozent mit Bus und Bahn, 80 Prozent fahren mit dem Auto. Der Anteil des Bus- und Bahnverkehrs ist damit im Vergleich zu anderen Städten viel zu gering – obwohl in Frankfurt seit fast zehn Jahren das Verkehrsdezernat von Politikern der Grünen geleitet wird.

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Kürzlich habe ich meinen Account bei Disqus gelöscht, den ich einst eingerichtet hatte, um gelegentlich Artikel der Frankfurter Rundschau zu kommentieren – und zwar nicht anonym, sondern unter Echtnamen. Aber dann hatte ich keine Lust mehr, mich von durchgeknallten Wutbürgern beschimpfen zu lassen. Männlicher Rentner, ehemals Beamter oder höherer Angestellter, Eigenheimbesitzer – so stelle ich mir den typischen Online-Prolet vor, wie er sich überall anonym in Kommentaren auslebt.

Schön beobachten kann man diese Spezies, wenn sie sich zum Ausbau der Main-Weser-Bahn äußert. Die flegelhaften Kommentatoren sind Anhänger der Bürgerinitativen gegen den Ausbau (Bahnane oder 2statt4) und beschimpfen die Befürworter des seit Jahrzehnten geplanten Infrastrukturprojekts, das endlich eigene Gleise für die S6 zwischen Frankfurt und Bad Vilbel vorsieht, als verlogen, korrupt, dämlich etc.

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Frosch oder Kröte?

Man hasst nur, was man nicht kennt oder anders gesagt: Schau jemanden lange genug an und du wirst ihn lieben. Meine Sympathie für Kröten (oder ist doch ein Frosch dabei?) ist ganz frisch, ausgelöst wurde sie durch die Inbesitznahme unseres neuen Kleingartens.

Es ist zwar schon vor 4 Jahren erschienen, aber nach wie vor hoch aktuell: “Mut statt Wut – Aufbruch in eine neue Demokratie” von Claus Leggewie:

“Produktiv wird Empörung, wenn jenseits von Wohlstandsmehrung und Katastrophenabwehr also neue Ziele erkennbar werden, wenn Verantwortung für die soziale und Schutz der natürlichen Umwelt keine Phrase ist, wenn wir wirklich Verantwortung für künftige Generationen übernehmen. Mit anderen Worten: Wenn wir anstelle unserer luxuriösen Zukunftsblindheit lernen, im Futur zwei zu denken und handeln: was wir heute getan haben werden müssen, damit unsere Kinder und Enkel 2030 oder 2050 ein anderes und besseres Leben führen können.

Demokratische Mitwirkung braucht Ziele.”

Claus Leggewie ist vor kurzem 65 Jahre alt geworden, ein Anlass für den NDR dieses Interview zu führen: “Die Zukunft Europas liegt im Süden”

Morgen trifft sich im Bad Vilbeler Kurhaus die Bürgerinitiative Bahnane zu ihrer Vorstandssitzung. Wenn die Initiative, die sich lautstark und mit teils falschen Argumenten gegen den Ausbau der Main-Weser-Bahn stellt, Erfolg hätte, würde es an den S-Bahn-Haltestellen in Eschersheim, Berkersheim und Bad Vilbel Süd noch lange so aussehen:

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“Vielleicht 20.000 Menschen liefen durch die Straßen, viele tanzten zu guter Musik, die Polizei am Wegesrand war ganz entspannt – es war toll”.

So war es von vielen Teilnehmern gestern Abend zu hören – ich konnte mich über die große Kundgebung am Nachmittag auf dem Römerberg und die anschließende friedliche Demo nicht mehr richtig freuen. Die Bilder des Vormittags haben mich nicht losgelassen. (siehe hier)

Ich hätte mir gewünscht, dass die Gewalt von Blockupy-Aktivisten stärker thematisiert wird. Ich habe von den Rednern auf der Bühne keine Distanzierung gehört. Die Tatsache, dass Gewalttäter ein bemanntes Polizei-Auto in Brand gesetzt haben, ist durch nichts zu rechtfertigen. Deshalb klang für mich der Satz der Globalisierungskritikerin Naomi Klein: Weiterlesen »

Mein Weg zur EZB war heute Vormittag von brennenden Barrikaden unterbrochen. Dort angekommen war es ruhig. Diese Gewalttäter und Zerstörer schaden der Bewegung und diskreditieren die Kritik an der europäischen Krisenpolitik.

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