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Wie unterschiedlich die Lebensverhältnisse in Deutschland sind, ist mir gerade erst auf einer Reise durch Thüringen aufgefallen – dass ich mich aber bald wie ein Frankfurter Ossi fühlen würde, hätte ich da noch nicht gedacht.

Kürzlich lud das Frankfurter Umweltamt unter dem Titel “Mordshunger” in die Freitagsküche, um im Rahmen der Veranstaltungsreihe Wilder Sonntag über “wertvolle Ernährung zu sinnieren”.

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Heute vormittag wurde die Longlist bekannt gegeben: KLick zum Buchreport

Ich freue mich besonders für Alina Bronsky und Clemens Setz.

Auch Peter Richter hat es mit 89/90 auf die Longlist geschafft. Das Buch steht seit einigen Wochen in meinem Bücherregal. Nach den ersten soeben gelesenen Seiten ist es vielversprechend – es wäre eine wirkliche Sensation, wenn ein Buch, bei dem der Leser etwas zu lachen hat, den Deutschen Buchpreis erhielte.

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Disziplin und gute Bücher

“Warum können wir nicht mehr lesen – Was macht das Digitale mit unserem Gehirn und können uns Bücher davon befreien?” fragte vor wenigen Monaten Hugh McGuire. André Pleintinger hat den Artikel aus dem Englischen übersetzt, den ich allen (ehemaligen?) Bücher-LeserInnen sehr ans Herz lege. (KLICK)

Auch ich habe in den vergangenen Jahren zahlreiche rationalisierende Argumente für die Tatsache gefunden, dass es mir schwerer fällt, mich auf ein Buch zu konzentrieren. Wir hängen alle an der Leine und müssen uns mühsam losreißen von der digitalen Sphäre, weil wir sonst etwas wesentliches verlieren: Die Fähigkeit, uns allein mit einem Text ganz in der Welt zu fühlen.

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Es gibt schlechtere Urlaubsziele als Thüringen für eine Kurzreise mit Teenager, mir fällt nur grad keines ein. Warum am Ende einer längeren Assoziationskette, die mit dem Foto einer Freundin begann, auf dem sie mit ihrer Familie im Wassergraben einer Burg rudernd zu sehen war, die Buchung einer Ferienwohnung am Rand des Kyffhäusergebirges stand, kann ich nicht mehr lückenlos nachvollziehen – die notwendige Pflege unseres Kleingartens und die erfolglose Suche nach einer Katzenpension spielten darin wohl ebenso eine Rolle wie der Blick aus ICE-Fenstern auf vermeintlich romantische Dörfer und Städtchen.

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Was lange Zeit nur eine Vermutung von radikalen ÖPNV-Aktivisten war, ist seit heute morgen offiziell bestätigt:

Die Mitglieder der Bürgerinitiative Bahnane – einer Anwohnergruppe, die gegen den Ausbau der Main-Weser-Bahn kämpft – sind noch nie mit der S 6 gefahren!

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“Wer im Alter nicht die Oma- bzw. Oparolle einnehmen will, kann immer noch Stadtverordneter der SPD in Frankfurt werden” – Dieser ein bisschen fiese Gedanke kam mir in den Sinn, als ich gestern las, dass Ursula Fechter als “Unabhängige” auf der SPD-Liste für die nächste Kommunalwahl kandidieren soll. Ursula Fechter ist aktive Fluglärmgegnerin, war einige Jahre “ehrenamtliche” Stadträtin (Aufwandsentschädigung ca. 1.000 Euro im Monat) in Frankfurt und ist verantwortlich dafür, das Dr. Dr. Rainer Rahn Spitzenkandidat der FAG im Römer wurde, wo er das Projekt Bürgerliste gegen den Flughafenausbau grandios in den Sand setzte. (Alle Blog-Artikel dazu hier: KLICK)

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Rainald Goetz auf der Frankfurter Buchmesse 2012 (Foto: Carmen Treulieb)

Rainald Goetz auf der Frankfurter Buchmesse 2012 (Foto: Carmen Treulieb)

Der Georg-Büchner-Preis 2015 geht an Rainald Goetz. Die Frankfurter Rundschau schreibt heute über den “zweifach promovierten Punk”: “Hass, Haltung und Hirneinsatz – sie führen bei Rainald Goetz zu einer sturzartigen Klarsicht auf die Gesellschaft, die höchstens noch ein paar Punksongs erreichen.” (Weiterlesen in der Frankfurter Rundschau vom 8.7.2015)

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