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Es ist zwar schon vor 4 Jahren erschienen, aber nach wie vor hoch aktuell: “Mut statt Wut – Aufbruch in eine neue Demokratie” von Claus Leggewie:

“Produktiv wird Empörung, wenn jenseits von Wohlstandsmehrung und Katastrophenabwehr also neue Ziele erkennbar werden, wenn Verantwortung für die soziale und Schutz der natürlichen Umwelt keine Phrase ist, wenn wir wirklich Verantwortung für künftige Generationen übernehmen. Mit anderen Worten: Wenn wir anstelle unserer luxuriösen Zukunftsblindheit lernen, im Futur zwei zu denken und handeln: was wir heute getan haben werden müssen, damit unsere Kinder und Enkel 2030 oder 2050 ein anderes und besseres Leben führen können.

Demokratische Mitwirkung braucht Ziele.”

Claus Leggewie ist vor kurzem 65 Jahre alt geworden, ein Anlass für den NDR dieses Interview zu führen: “Die Zukunft Europas liegt im Süden”

Morgen trifft sich im Bad Vilbeler Kurhaus die Bürgerinitiative Bahnane zu ihrer Vorstandssitzung. Wenn die Initiative, die sich lautstark und mit teils falschen Argumenten gegen den Ausbau der Main-Weser-Bahn stellt, Erfolg hätte, würde es an den S-Bahn-Haltestellen in Eschersheim, Berkersheim und Bad Vilbel Süd noch lange so aussehen:

Barierrefrei? Nee, Pech für Radfahrer, Kinderwagenschieber, Rollstuhlfahrerinnen und Gehbehinderte, die in Berkersheim ein und aussteigen.

Barierrefrei? Nee, Pech für Radfahrer, Kinderwagenschieber, Rollstuhlfahrerinnen und Gehbehinderte, die in Berkersheim ein und aussteigen.

Bad Vilbel Süd ist auch nicht barrierefrei

Bad Vilbel Süd ist auch nicht barrierefrei

Und die Brücke in Bad Vilbel Süd ist marode

Und die Brücke in Bad Vilbel Süd ist marode


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“Vielleicht 20.000 Menschen liefen durch die Straßen, viele tanzten zu guter Musik, die Polizei am Wegesrand war ganz entspannt – es war toll”.

So war es von vielen Teilnehmern gestern Abend zu hören – ich konnte mich über die große Kundgebung am Nachmittag auf dem Römerberg und die anschließende friedliche Demo nicht mehr richtig freuen. Die Bilder des Vormittags haben mich nicht losgelassen. (siehe hier)

Ich hätte mir gewünscht, dass die Gewalt von Blockupy-Aktivisten stärker thematisiert wird. Ich habe von den Rednern auf der Bühne keine Distanzierung gehört. Die Tatsache, dass Gewalttäter ein bemanntes Polizei-Auto in Brand gesetzt haben, ist durch nichts zu rechtfertigen. Deshalb klang für mich der Satz der Globalisierungskritikerin Naomi Klein: Weiterlesen »

Mein Weg zur EZB war heute Vormittag von brennenden Barrikaden unterbrochen. Dort angekommen war es ruhig. Diese Gewalttäter und Zerstörer schaden der Bewegung und diskreditieren die Kritik an der europäischen Krisenpolitik.

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Meine Kollegin hat mir am Montag morgen erzählt, dass in ihrem Zugabteil junge Blockupy-Aktivisten saßen, die sich darüber unterhielten, wie viel Alkohol man vor und während der Blockupy-Demos trinken sollte: Genug um sich anzuheizen, aber nicht so viel, dass man nicht mehr wegrennen kann.

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4 statt 2: Mut statt Wut

Wegen Verzögerungen im Betriebsablauf hat die S 6 um 10.09 Uhr ca. 15 Minuten Verspätung

Wegen Verzögerungen im Betriebsablauf hat die S 6 um 10.09 Uhr ca. 15 Minuten Verspätung

Nicht jede S 6 kommt an meinem Einsteigebahnhof im Frankfurter Norden mit Verspätung an. Am Dienstag morgen z.B. kam sie pünktlich, musste aber unterwegs wegen Überholungen von Regionalzügen planmäßig und unplanmäßig halten, an meinem Ziel Konstablerwache hatte die Bahn 16 Minuten Verspätung. 23 Minuten fährt die S 6 regulär für die Strecke, genau doppelt so lang, nämlich 46 Minuten brauchte meine S 6 um 9:19 Uhr am Dienstag. Das ist Alltag für Pendler, weshalb auch ziemlich viele Leute lieber mit dem Auto in die Stadt fahren.

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“Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche”, dieser Spruch von F.W. Bernstein schoss mir gerade durch den Kopf, als ich dachte, ich muss mal auf dieses herrliche Wischmeyer-Video aus der letzten Heute Show verlinken. (Das Video ist inzwischen leider nicht mehr in der Mediathek vorhanden) Es geht um moderne Bürgerinitiativen und ihre Haltung “Nicht in meinem Vorgarten” – kurz nimby genannt.

Windräder, Flüchtlingsheime, Neubaugebiete, Ausbau des öffentlichen Pesonennahverkehrs – natürlich ist das notwendig, “aber ich habs doch grad so schön ruhig”. Also greift der Mittelständler zum Schreckgespenst des Kommunalpolitikers: Er gründet eine BI, sucht Mitstreiter und klaubt ein paar Argumente zusammen, die er dann in den sozialen Medien verbreitet.

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