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Kreditfesseln

Ich erinnere mich gut an die Briefe der KKB (Kundenkreditbank), die meine Eltern viele Jahre regelmäßig bekamen. Mein Vater sagte dann immer stolz: Die bieten uns einen Kredit an, also halten sie uns für solvente Kunden. Diese Sichtweise ist bis heute weit verbreitet. Die meisten Menschen – ob Deutsche oder Griechen – haben ihre Konsumwünsche nicht im Griff und zahlen lieber Zinsen als zu warten, bis sie sich ein Gut leisten können.

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Russisches Roulette

Carmen:

Mit diesem Artikel hat mir Gnaddrig einen freien Nachmittag verschafft. Gerade hatte ich nämlich einen Radio-Beitrag zum Thema Impfmüdigkeit in Deutschland gehört und dachte, da muss ich gleich drüber schreiben.

Ursprünglich veröffentlicht auf gnaddrig ad libitum:

Die Masern gehen mal wieder um, Berlin erlebt einen hübschen Ausbruch mit bisher 400 Erkrankten. Die Masern hätten, wie ich mehrfach gelesen habe, in Deutschland eigentlich schon bis Ende 2010 ausgerottet werden sollen. Hat aus irgendwelchen Gründen nicht geklappt, die Frist ist dann bis Ende 2015 verlängert worden. (Man kennt das – den Seitenhieb kann ich mir nicht verkneifen – vom Hauptstadtflughafen BER. Dessen Fertigstellung schwimmt auch immer weiter flußabwärts im steten Strom der Zeit.)

Ende 2015 wird aber auch nichts, wie es aussieht. Zu viele Leute sind nicht geimpft. Und zwar nicht nur Asylbewerber oder andere Zugewanderte aus Ländern, wo weniger bis gar nicht geimpft wird. (Dass man erstere medizinisch so gut wie gar nicht versorgt, also keinerlei Vorbeugung betreibt, sondern die Leute kaputtgehen lässt und ihnen dann widerwillig die kärglichstmögliche Behandlung gewährt, ist ein Armutszeugnis für die ethischen Standards in Deutschland und dürfte sich außerdem über kurz oder…

Original ansehen noch 1.127 Wörter

Heißer Äppler, Volksmusik (“Heidi, Heidi, deine Welt sind die Berge…”) und nette Menschen, wo gibt’s das umsonst? Immer Montags auf der Frankfurter Hauptwache. Danke an Die Partei für das Heißgetränk!

“Pegida-Anhänger haut ab nach Dresden, wir nehmen dafür in Frankfurt die Flüchtlinge aus Dresden auf”. Diesen Vorschlag hat gestern ein Gegendemonstrant gemacht – ich bin dafür!

Pegidalein: Kleines Hirn, große Fahne

Pegidalein: Kleines Hirn, große Fahne

900 Linke gegen 90 Dollbohrer

Am Ende waren’s 900 Linke gegen 90 Dollbohrer

Als vor zehn Tagen erstmals in Frankfurt zu einer Pegida-Veranstaltung auf der Hauptwache aufgerufen wurde, beschrieb ein junger FR-Journalist das Plakat eines Pegida-Anhängers und twitterte:

“Moslems”, die “weiße Kinder” vergewaltigen: Der Rassismus bei #Pegida Frankfurt ist fast mit Händen zu greifen.”

Anlass war, dass die Organisatoren von Pegida Rhein-Main den Link zu einem Youtube-Video verbreitet hatten, in dem N24 über die jahrelange brutale Vergewaltigung von ca 1.400 Mädchen in der Stadt Rotherham berichtet hatten. Der Fall wurde im vergangenen August bekannt.

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“An der Hauptwache angekommen sind wir erstaunt über die vielen Menschen auf dem Platz; zunächst halten wir sie für Pegida-Demonstranten. Doch sehen wir nur Fahnen von Gewerkschaften, Piraten und anderen Gegendemonstranten. Hätte das verlorene Häufchen mit dem Rücken zur Wand, sprich zur Katharinenkirche, nicht sinnlos zusammengewürfelte Nationalsymbole wie den Union Jack, die israelische, österreichische und deutsche Flagge trotzig geschwenkt, hätten wir sie glatt nicht entdeckt.

Frankfurt Katharinenkirche am 26.1.2015  (Foto: Ralf Köster)

Frankfurt Katharinenkirche am 26.1.2015
(Foto: Ralf Köster)

Von hunderten Polizisten beschützt, halten sie inmitten tausender Gegendemonstranten eine Versammlung ab, von der aufgrund der lautstarken Gegenkulisse kaum etwas zu verstehen ist. Ein Abstecher zur Kundgebung des Römerbergbündnisses macht klar, wie ernst es die Stadt mit einem deutlichen Zeichen gegen den Auftritt des Pegida-Ablegers meint. Der Römer ist proppenvoll, die Menschen stehen dicht gedrängt, ein Dazwischenkommen ist kaum möglich. So gehört sich das. Das Häuflein Nationalisten hofft unterdessen weiterhin, sich auf seinen geplanten Marsch begeben zu können. Es bleibt eine Hoffnung.

Gib Pegida keine Chance (Foto: Ralf Köster)

Gib Pegida keine Chance (Foto: Ralf Köster)

Dank des erdrückenden Rings an Gegendemonstranten um sie herum geben die Pegiden irgendwann auf und entziehen sich mit viel Polizeigeleit dem Geschehen. Wir waren vorher zuversichtlich, dass Frankfurt deutlich Stellung gegen Pegida bezieht. Wie überwältigend das vonstatten ging macht stolz auf die Stadt.”

Gastbeitrag von Ralf und Claudia Köster

Heute geht’s nach Feierabend zur Hauptwache und dann zum Frankfurter Römerberg. Das ist Pflichtprogramm für alle FrankfurterInnen, die rechten Dummbeuteln kein Fussbreit in unserer Stadt gönnen!

An der Hauptwache treffen sich um 17 Uhr die sogenannten “PEGIDA”-Anhänger zu einer Kundgebung. Anschließend soll ein Schweigemarsch (danke!) über die Biebergasse, die Börsenstraße und den Roßmarkt folgen. Ruhig bleiben wird es dennoch nicht, denn die ANTIFA wird dort auftauchen (mehr Infos bei kwassl.net).

Auf dem Römerberg findet um 18 Uhr die seit längerem vom Römerbergbündnis geplante Kundgebung statt, zu der auch Oberbürgermeister Peter Feldmann, mit den Worten “Wir Frankfurter bleiben cool“ aufgerufen hat.

Die bezaubernde Kathastrophenchronistin aus Kreuzberg-Ost hat mir ein Blogstöckchen zugeworfen und jetzt muss ich sieben Fakten von mir preisgeben. Oh Gott! Am besten, ich denke gar nicht drüber nach und schreib gleich los.

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1. Ich wollte eigentlich Schlagersängerin werden, so in Richtung Juliane Werding, mit gesellschaftskritischen Texten, klar. Der Berufswunsch scheiterte früh an meiner Stimme.

2. Ich bin immer verliebt, seit ich 8 oder 9 Jahre alt bin. Meine erste Liebe hieß Lars. Hinter dem Haus, in dem er wohnte, war ein Spielplatz, wo wir uns manchmal trafen. Kam er nicht, setzte ich mich auf die Spielplatz-Bank und sang laut: “Am Tag, als Conny Kramer starb…”.

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