ÖPNV in Frankfurt: Kommunikation mit Fahrgästen

Im Frankfurter Norden sind mehrere Stadtteile nur per Bus an das städtische Verkehrsnetz angebunden. Vor einigen Jahren hat die damalige Stadtregierung von CDU und Grüne die Buslinien an einen privaten Betreiber vergeben. Weil er am billigsten war. Der Nachteil: Der Betreiber hat weder genug Personal, um defekte Busse zügig reparieren zu lassen, noch kann er sich Ersatzbusse leisten. Deshalb sind z.B. auf den beiden Linien 25 und 28 oft defekte Fahrzeuge unterwegs. Manche Türen lassen sich seit Monaten nicht mehr öffnen.

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Der übliche Ablauf seit Jahren: Die Fahrgäste beschweren sich, der zuständige Dienstleister traffiq antwortet nach zwei Monaten irgendwas, der Zustand bleibt unverändert. Der Fahrgast resigniert. Nach einiger Zeit bildet sich eine neue Beschwerdewelle: Die Fahrgäste beschweren sich, der zuständige Dienstleister traffiq antwortet nach zwei Monaten irgendwas….

Immer außen vor bleibt hier der Rhein-Main-Verkehrsverbund, der zwar das hohe Beförderungsentgelt einzieht, sich aber in der Kontrolle der Leistungen kaum zuständig fühlt. Hier ein typischer Kontakt mit dem RMV via Twitter:

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One thought on “ÖPNV in Frankfurt: Kommunikation mit Fahrgästen

  1. freiedenkerin 11. Februar 2017 / 22:54

    Tja, Geiz scheint eben immer noch megageil zu sein… Das geht so lange, bis etwas Furchtbares passiert… Und dann wird sich wohl leider immer noch nichts tun, außer dass ein Verantwortlicher dem anderen den Schwarzen Peter zuschieben wird…

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