Vom Todesstreifen zum grünen Band

Er hat sich auf den Weg gemacht, sich in der Mitte des Lebens frei genommen für eine besondere Grenzerfahrung: Burkhard Fiebig ist im Sommer 2012 in zwei Monaten 1.300 Kilometer gewandert, die gesamte ehemalige Grenze entlang zwischen Ost und West. Seine Neugier, sein Interesse und seine Offenheit haben Begegnungen ermöglicht, die er in seinem Buch „Ab durch die Mitte – Eine Grenzerfahrung in Wanderstiefeln“ beschreibt.

Im 414 Seiten starken und mit vielen Fotos illustrierten Buch erzählt der aus Bad Vilbel stammende Autor von jedem Tag der Wanderung: Wo er (manchmal auch in die Irre) ging, was er aß (gerne Eis), wo er übernachtete (möglichst komfortabel) und mit welchem Song (von Hannes Wader bis Metallica) sein Tag endete. Er assoziert und erinnert sich an die Reisen zu den Verwandten nach Dresden in seiner Kindheit und bringt seinen LeserInnen wie nebenbei die deutsch/deutsche Geschichte bei.

Aber das Beste am Buch sind sicherlich die Begegnungen, denn man spürt, dass die Menschen ihm gern von ihrem ehemaligen Leben im Grenzgebiet erzählen und wie es ihnen seit 1989 ergangen ist.

Das sehr empfehlenswerte Buch ist über den Buchhandel und über die Webseite des Autors erhältlich.

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Ein Gedanke zu “Vom Todesstreifen zum grünen Band

  1. freiedenkerin 20. Dezember 2015 / 21:50

    Das liest sich wirklich sehr ansprechend, ich werde das Buch in jedem Fall ganz weit oben auf meine Muss-Lesen-Liste setzen.

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