Buchmesse 2015: Behr und mehr

Stefan Behr hat seine Gerichtsreportagen, die in der Frankfurter Rundschau erschienen sind, in Buchform veröffentlicht. Echte Frankfurter kennen die Texte natürlich schon, allen anderen sei das Buch empfohlen: Frankfurt – Kleinstadt des Verbrechens.

Stefan Behr (rechts) im Gespräch mit seinem FR-Kollegen Georg Leppert
Stefan Behr (rechts) im Gespräch mit seinem FR-Kollegen Georg Leppert

Der Politologe Herfried Münkler hat beim Deutschlandfunk sein Buch „Kriegssplitter“ vorgestellt. Er fürchte, dass die CDU zerbreche und die AFD großen Zuspruch erfahre, wenn in den folgenden Jahren die Flüchtlingszahlen ebenso hoch wären wie dieses Jahr. Sicher keine leichte Kost, aber Münklers Überblickswissen hilft, unsere Zeit besser zu verstehen.

Herfried Münkler stellt sein neues Buch vor (links Thilo Kößler)
Herfried Münkler stellt sein neues Buch vor (links Thilo Kößler)

Ich wünschte, ich hätte Rainer Hanks Manieren, aber man kann nicht alles lernen 😉 . „Der Euro. Von der Friedensidee zum Zankapfel“ ist eine Zusammenfassung der Finanzkrisenkritik von Hans Werner Sinn, die Rainer Hank den LeserInnen heute wärmstens ans Herz gelegt hat – auch wenn Sinn ihm vorher einen „Wahrnehmungsfehler“ attestiert hat.

Hans Werner Sinn und Rainer Hank
Hans Werner Sinn und Rainer Hank

Gregor Gysi (der sich sicher auch mit Herfried Münkler bestens verstünde) hat mit Stephan Hebel gesprochen, herausgekommen ist „Ausstieg links“, das „Vorspiel einer Biographie“, das die beiden heute am FR-Stand vorstellten:

Stephan Hebel und Gregor Gysi (Foto: Carmen Treulieb)
Stephan Hebel und Gregor Gysi (Foto: Carmen Treulieb)

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3 Gedanken zu “Buchmesse 2015: Behr und mehr

  1. Schutzumschlag 15. Oktober 2015 / 22:47

    Münkler?? Sinn??? Alle Achtung. Wenn alle Linken so ohne Scheuklappen rumlaufen würden, äh, ok lassen wir das 🙂

    • Carmen 16. Oktober 2015 / 08:18

      Ich frage mich, ob unsere Beziehung nicht langsam zu harmonisch wird. Das sind ja hier Töne wie zwischen Tarek und Volker!

      Sie sollten lieber Ihr Feindbild pflegen und uns KommentarleserInnen vermitteln, wie Ihr Weltbild aussieht. Bisher weiß ich wenig mehr, als das Sie ein eingefleischter Linkenhasser sind – wo doch jeder Linke heutzutage an sich selbst verzweifelt. (Deutschlands schönster Linker Jakob Augstein hat zum Beispiel vor ein, zwei Jahren auf der Buchmesse vor Publikum gestanden, dass er noch nie die Linken gewählt hat)

      Wir Linke sind uns doch ständig am Distanzieren von anderen Linken und am Schämen, weil uns irgendwelche liberalen/konservativen Thesen auch logisch erscheinen. Kein leichtes Los, das linke!

  2. Schutzumschlag 16. Oktober 2015 / 11:37

    Die meisten Linken sind sympathische Leute, die das Gute wollen und die auch glauben, mit „linker“ Politik etwas Gutes erreichen zu können. Wieso sollte ich sie hassen?

    Die meisten merken ja im Laufe ihrer Lebens, dass Sozialismus nichts als Unfreiheit, Kommandowirtschaft und wirtschaflichen Niedergang bringt. Wer mit offenen Augen die Welt anschaut, der kommt doch ziemlich einfach drauf, dass linke Regierungen nirgends (aber auch absolut wirklich nirgends!) jemals etwas anderes erreicht haben.

    Die meisten Linken wenden sich deshalb mit zunehmendem Alter vom Sozialismus ab, meist freilich ohne es „offiziell“ zu verkünden (Brandt, Schmidt, Schröder, J. Fischer, Gysi, Kretschmann, Cunitz und unzählige andere).

    Manche sind allerdings natürlich schlicht zu dumm um etwas zu merken (Schäfer-Gümbel, C. Roth, Ypsilanti, Feldmann). Da kann man nichts machen, die sind aber auch ziemlich harmlos.

    Und dann gibt es natürlich noch die gefährliche Spezies der intelligenten Zyniker (Stegner, Bartsch, Trittin). Sie wissen was sie tun, sie bleiben aber dabei, denn es ist ihr Weg zur Macht. Deutschlands schönster Linker zählt zu dieser Kategorie. Bei diesen Typen, das muss ich zugeben, fällt es mir schwer negative Gefühle zu unterdrücken.

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