Was macht eigentlich…

Norbert Niemann?

Ich habe mich das in der Vergangenheit öfter gefragt. Noch immer klingt sein TAK TAK TAK in meinen Ohren, wenn ich an den Ingeborg-Bachmann-Preis 1997 denke. Mit einem leidenschaftlichen, fast aggressiven Vortrag aus seinem Roman „Wie man´s nimmt“ gewann er den renommierten Preis. Meine Bereitschaft zur Bewunderung war auch damals schon recht ausgeprägt. Ich schrieb eine Besprechung über das Buch und besuchte seine Lesung im Frankfurter Literaturhaus, wohin ihn seine Mentorin, die Literaturwissenschaftlerin und Autorin Silvia Bovenschen begleitete:

Norbert Niemann liest im Literaturhaus Frankfurt 1997, links neben ihm: Silvia Bovenschen  (Foto: Carmen Treulieb)
Norbert Niemann liest im Literaturhaus Frankfurt 1997, links neben ihm: Silvia Bovenschen
(Foto: Carmen Treulieb)

In den Folgejahren habe ich Norbert Niemann aus den Augen verloren, ich suchte anderes in Literatur. Niemann aber ist sich treu geblieben: Ein sturer Niederbayer, der sich den Schneid nicht abkaufen lässt.

„Erst verschwinden die Dörfer, dann wir – Zur Lage der Kultur„, lautet sein Gastbeitrag in der FAZ, den ich nicht nur den Kulturpessimisten ans Herz legen will. Ich bin gespannt, ob in nächster Zeit in der FAZ Widersprüche zu Niemanns Sichtweise veröffentlicht werden.

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