Frankfurter Buchmesse 2014: Tag 3

Andreas Steinhöfel signiert
Andreas Steinhöfel signiert

Andreas Steinhöfel hat ein neues Buch geschrieben: Anders. Es sei nicht zu vergleichen mit den Rico und Oskar-Büchern, sagt er am ZEIT-Stand. Kein besonders sympathischer Typ sei Felix Winter, eher ein bisschen gruselig. „Ich wollte ein Kind zeigen, das fast daran zerbricht, dass die Erwachsenen die Welt nicht gut gestalten.“

Dabei hat sein Protagonist Eltern, die sich sehr um ihn kümmern und gerade deshalb scheitern. Auf die Frage der Moderatorin, für wen er schreibe, sagt Steinhöfel: „Mir ist egal, wer meine Bücher liest. Wenn ich Lust habe, den Helikopter-Eltern eins auf die Mütze zu geben, dann tue ich das“. (Das sind die Motive, die eine Bloggerin sehr gut versteht.)

Ich möchte an dieser Stelle aber anmerken, dass es auch Helikopter-Kinder gibt. So erzählte mir eine Freundin, dass sie häufig SMS von ihre Tochter erhält mit dem Inhalt: „Du hast vor 20 Minuten angerufen, dass du in der S-Bahn sitzt. Warum bist du noch nicht da?“

Es war ein großes Vergnügen, Andreas Steinhöfel zu sehen. Leider ist mein Kind derzeit für Literatur nicht sehr empfänglich, besucht aber die Buchmesse, um Torge zu sehen.

Jugendliche stellen  spielerisch die nominierten Bücher vor
Jugendliche stellen spielerisch die nominierten Bücher vor

Am Freitag Abend fand die Verleihung des Jugendliteraturpreises statt. Eine gelungene Veranstaltung mit diesen Gewinnern: Link zum Jugendliteraturpreis.

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