Longlist für den Deutschen Buchpreis 2014 steht fest

Die Jury des Deutschen Buchpreises 2014 hat die Longlist bekannt gegeben. Gelesen habe ich von den 20 nominierten Romanen nur „Unternehmer“ von Matthias Nawrat. Das im März bei Rowohlt erschienene und nur 144 Seiten starke Buch erzählt die Geschichte von Lipa und ihrer Familie, die sich im fortgeschrittenen Kapitalismus mit dem Ausschlachten von Elektronikmüll über Wasser hält und vom Auswandern nach Neuseeland träumt. „Dieses Buch kann lustig und zärtlich sein und (ist) trotzdem eines der bösesten und traurigsten über unsere Tage“ schreibt Judith von Sternburg in der Frankfurter Rundschau, die mich mit ihrer Besprechung auf das Buch aufmerksam gemacht hat.

Ab nächste Woche sind in vielen Buchhandlungen wieder die vom MVB Marketing- und Verlagsservice des Deutschen Buchhandels herausgegebenen Leseproben zur Longlist erhältlich.

2 Gedanken zu “Longlist für den Deutschen Buchpreis 2014 steht fest

    • Carmen 15. August 2014 / 20:18

      Durchaus, von Amazon unter Druck gesetzt wird auch der schwedische Konzern Bonnier, zu dem die Verlage Piper, Ullstein und Carlsen gehören. Betroffen ist also der für den DBP14 nominierte Roman von Heinrich Steinfest „Der Allesforscher“. (mehr zum Thema hier: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/themen/amazon-blockiert-buchverlage-in-europa-12941711.html)

      Allerdings kann man auch dieses Thema differenzierter betrachten. Amazon setzt die Bücher bestimmter Verlage nicht mehr auf die Empfehlungsliste, aber das macht jeder Buchhändler seit jeher, dass er seine Auslage nach eigenem Interesse gestaltet.

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