Frankfurter Buchmesse 2013 – Tag 2

Georg Ringsgwandl meint, lebenslange Arbeitsstellen führen zur Verblödung oder – schlimmer – zur Doppelhaushälfte. Deshalb hat er auch seine Oberarztstelle hingeworfen und verdient stattdessen seinen Lebensunterhalt als Musiker und Kabarettist. Jetzt hat er eine Weihnachtsgeschichte für Kinder ab 10 Jahren geschrieben: Das Kind vom Plattenbau. Heute im Lesezelt hat er deutlich gemacht, welche Botschaft er, der selber aus armen Verhältnissen stammt, weitergeben will: „Am untersten Boden der Gesellschaft gibt es Herz und Mitgefühl, das beim Wirtschaftsprüfer selten ist.“

Georg Ringsgwandl im Gespräch mit Ursula Ott im Lesezelt
Georg Ringsgwandl im Gespräch mit Ursula Ott im Lesezelt

Colin Crouch hat heute auf dem Blauen Sofa über sein neues Buch gesprochen. Seine Vision: „Ich sehe eine rot-grüne Welt“.

Colin Crouch, Autor von "Jenseits des Neoliberalismus. Ein Plädoyer für soziale Gerechtigkeit"
Colin Crouch, Autor von „Jenseits des Neoliberalismus. Ein Plädoyer für soziale Gerechtigkeit“

Ihn wollte ich auf dieser Buchmesse unbedingt sehen, denn die Leseprobe, die anlässlich seiner Nominierung für den Deutschen Buchpreis veröffentlicht wurde, hat mich neugierig gemacht. Seine Gesprächspartnerin auf dem Blauen Sofa sagte zu Thomas Glavinic: „Durch Ihr Buch lernt man das Wünschen wieder“.

Thomas Glavinic, Autor von "Das größere Wunder"
Thomas Glavinic, Autor von „Das größere Wunder“
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