22.9.2013: SPD gegen rot-grüne Absprachen

Gemeinsam siegen, statt einsam scheitern – Unter dieses Motto könnte man den Vorschlag des Grünen Omid Nouripour stellen, der der SPD Absprachen über alle acht Frankfurter Wahlkreise angeboten hatte (sechs Landtagswahlkreise und zwei Bundestagswahlkreise). Vor allem in den Wahlkreisen 182 und 183 besteht sonst relativ wenig Hoffnung, den beiden CDU-Kandidaten Erika Steinbach und Matthias Zimmer das Direktmandat abzunehmen. Die Chancen im Wahlkreis 183 stehen nach der Ankündigung von Michael Paris, dort als unabhängiger Kandidat anzutreten, für Steinbach noch besser. (Mehr dazu im Artikel der Frankfurter Rundschau vom 2.7.2013)

Die SPD hat das Angebot mit dem Argument „solche Absprachen seien den Wählern nicht zu vermitteln“ abgelehnt und stattdessen gemeinsame Auftritte der Kandidaten von SPD und Grüne vorgeschlagen. „Wir können doch nicht konkurrierende Bewerber gemeinsam auftreten lassen“, kontert Nouripour.

Dass die SPD seine Strategie ablehnt, hat m.E. weniger mit dem (notorisch unterschätzten) Wähler zu tun und mehr mit den bereits nominierten SPD-Kandidaten, die auf ihre Direktkandidatur verzichten müssten.

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