Konstantin Wecker in Heidelberg

Ich hatte Konstantin Wecker in diesem Jahr schon zweimal gesehen, das erste Mal während der verbotenen Blockupy-Kundgebung Mitte Mai auf dem Frankfurter Paulsplatz und im September bei der Umfairteilen-Kundgebung in Frankfurt. Gestern bin ich nach Heidelberg gefahren, um ihn zu sehen – es hat sich gelohnt!

Es hat ein bisschen gedauert, bis der Funke übergesprungen ist, immerhin war das Heidelberger Publikum überwiegend schon längere Zeit in der zweiten Lebenshälfte. Auch schien mir Weckers musikalische Zeitreise zu Beginn des Konzerts mit Friedensliedern und vertonten Brecht-Gedichten doch sehr dem Projekt einer linken Selbstvergewisserung geschuldet. Am besten haben mir die neuen Lieder seiner CD „Wut und Zärtlichkeit“ und die Improvisationen mit seinen kongenialen Kollegen Nils Tuxen, Jens Fischer und Jo Barnikel während der mehr als einstündigen Zugabe gefallen. Hier konnte ich auch endlich von meinem Stuhl aufspringen und Wecker aus unmittelbarer Nähe anschmachten – allein das war die Reise wert.

(Siehe auch Besprechung des Wecker Konzerts in Essen im Blog Freudensammler)

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