Politik für „die Märkte“

Weil die Piraten meilenweit davon entfernt sind, weitreichende Entscheidungen aus staatsmännischer Räson zu treffen, wie dies gestern SPD und Grüne bei der Abstimmung über den Fiskalpakt und den ESM-Vertrag getan haben, sind sie ein großer Gewinn für unsere Demokratie.

Es hat zugegeben ein bisschen gedauert, bis ich dieser These von Frank Schirrmacher und anderen zustimmen konnte, aber nach dem gestrigen Abend im Bundestag ist mein Verhältnis zu den Abgeordneten von SPD und Grünen nachhaltig beschädigt.

Von den grünen Bundestagsabgeordneten hat gestern abend nur Hans-Christian Ströbele gegen den ESM gestimmt. (Das Abstimmungsverhalten aller Abgeordneten zum Fiskalpakt und ESM kann man bei abgeordnetenwach einsehen)

Ich empfehle zur weiteren Information diesen Artikel von uhupardo (KLick), den Brief einer jungen Frau, die seit drei Jahren Spanien lebt (Klick) und das Blog eines von seinen Abgeordneten enttäuschten Reutlinger Grünen.

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3 Gedanken zu “Politik für „die Märkte“

  1. uhupardo 30. Juni 2012 / 17:16

    Danke für die Übernahme unserer Artikels.

    Und danke für den Link zum Blog der spanischen Fotografin – ich hatte mich heute noch nicht geärgert 😉 (über einige Kommentare zum Artikel).

  2. uhupardo 6. Juli 2012 / 11:09

    „“Klug genug, den angebrannten Pfannkuchen zu wenden – und zu dumm, die Pfanne auszutauschen““
    … und wer ist die einzige Person, die den Satz twittert, den ich gerne getwittert gesehen hätte – Carmen. 🙂 *absolut grossartig*

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