Wir sind (keine) Helden

„Wo sind die Frankfurter Grünen, wo die Sozialdemokraten? Ach, sie sollen sich schämen!“ (Jan Seghers, der gestern auch auf dem Paulsplatz war, in seinem Blog Geisterbahn)

Frankfurt, 18.5.2012, 10 Uhr: Gerade kam in den HR-Nachrichten die Meldung, dass an der Messe Hunderte von Demonstranten von Polizisten eingekesselt wurden, um daran gehindert zu werden, die Frankfurter Innenstadt zu erreichen. Solche Meldungen schrecken die meisten Menschen ab.

Nicht jeder kann sich tagelang seine Pflichten weg organisieren, vor allem für Eltern ist es deshalb schwierig, sich an den nicht genehmigten Protesten zu beteiligen. Eine erlaubte Demo hingegen kann man jederzeit verlassen.

Genauso wichtig wie teilzunehmen ist es aber, in Gesprächen mit FreundInnen, Nachbarn, KollegInnnen sowie in Kommentaren und Leserbriefen seine Meinung zu äußern.

Zum Beispiel zum Kommentar von Katharina Iskandar heute in der FAZ:

„Zudem sollten sich jene, die gestern den Römerberg belagerten, bewusstmachen, dass sie allen künftigen antikapitalistischen Protesten einen Bärendienst erwiesen haben. Denn solche Aktionen erschüttern den Glauben daran, dass friedlicher Protest zu diesem Thema möglich ist, für lange Zeit.“ (FAZ vom 18.5.2012, Kommentar nicht online, aber Artikel)

oder zu den Artikeln in der FNP „Polizisten gegen Protestler“ und der Frankfurter Rundschau.

Ich werde heute mittag in die Frankfurter Innenstadt fahren und bin gespannt, welches Bild sich mir dort zeigt.

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