Solche und solche Kapitalismuskritiker

Gestern haben in Frankfurt mehrere Tausend Linke und Anarchisten demonstriert. Der „antikapitalistische Aktionstag M31“ fand in verschiedenen europäischen Ländern statt. In Frankfurt gab es dabei mehrere Verletzte, ein Polizist liegt auf der Intensiv-Station. Laut Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung schlugen Autonome auf der Zeil einen Wachmann nieder und Schaufenster ein, ein Passant wurde durch einen Steinwurf verletzt.

Die Occupy-Bewegung hat sich im Vorfeld auf ihrer Website mit dem Anliegen der Demonstranten solidarisch erklärt, aber nicht zur Demo aufgerufen. Organisiert wurde der Aktionstag von ultralinken Gruppierungen wie der „Freien Arbeiterinnen- und Arbeiterunion“, verschiedenen Antifa-Gruppen, dem antiautoritär kommunistischen Bündnis „ums Ganze“ sowie von ÖkoLinX – Antirassistische Linke.

Dass eine Demo, an der Jutta Ditfurth (ÖkoLinx) teilnimmt, sich binnen kürzester Zeit in hysterische Revoluzzer-Rage hineinsteigert, ist dem rhetorischen Talent der Freifrau geschuldet. (Hier geht es zum Bericht des hr)

Nach meiner Erfahrung nutzen Altlinke und Autonome solche Demonstrationen lediglich zum persönlichen Spannungsabbau. Steine wirft, wer zu faul zum Denken ist.

Die nächste friedliche Occupy-Demo findet am 21.4.2012 statt. (Infos hier).

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