Was macht eigentlich Andrea Fischer?

Die ehemalige Gesundheitsministerin Andrea Fischer arbeitet heute als selbständige Beraterin für Unternehmen der Gesundheitswirtschaft sowie als Vortragende und Publizistin zu Themen der Gesundheitspolitik und -wirtschaft. Seit September ist sie wieder politisch aktiv, als Vorsitzende der grünen Bezirksfraktion in Berlin Mitte. Die Jahre zwischen dem u.a. von Joschka Fischer erzwungenen Rücktritt als Gesundheitsministerin im Januar 2001 und ihrem Mandat in der Kommunalpolitik im Herbst 2011 hat sie auch benötigt, um die Enttäuschung über die grünen Partei“freunde“ zu verarbeiten.

Die sehr gute Reportage „Schlachtfeld Politik – die finstere Seite der Macht“, in der u.a. Kurt Beck, Erwin Huber, Wolfgang Kubicki und Andrea Fischer über die schwersten Stunden in ihrem politischen Leben sprechen, ist noch in der ard-mediathek zu sehen.

Advertisements

3 Gedanken zu “Was macht eigentlich Andrea Fischer?

  1. barbamama 8. April 2012 / 22:00

    hallo Carmen, den Beitrag in der ARD habe ich gesehen, das hat mir gezeigt, dass Politik eigentlich keine Freunde kennt, zumindest nicht in der eigenen Partei. Von heute an bin ich wachsam ….

  2. Carmen 9. April 2012 / 20:14

    Wie sagen die Piraten in einer aktuellen Pressemitteilung so richtig: „In jeder Partei gibt es zehn Prozent Idioten“. Sie dürfen bloß nicht die Mehrheit der Parteiführung stellen.

    Überall, wo Menschen zusammenarbeiten, kommt es zu Machtkämpfen: im Job, im Verein, in der Partei. Und überall geht es darum, Verbündete zu finden und so viele eigene Ideen wie möglich zu verwirklichen.

    Wachsam sollten wir immer sein – und unsere eigenen Beweggründe kennen. Denn Dankbarkeit ist von Parteifreunden so wenig zu erwarten wie vom Vorgesetzten.

    Ich glaube, die Stärke eines Menschen zeigt sich darin, wie er mit Niederlagen umgeht. Schau dir deinen Genossen Michael Paris an: Soweit ich das von außen beurteilen kann, verhält er sich seinem ehemaligen Konkurrenten Peter Feldmann gegenüber loyal. Das zeigt Stil.

  3. Heinrich-Friedrich Rühl 12. Juni 2012 / 15:58

    Sie hätte ihren Mann stehen müssen und Fischer widerstehen, statt jetzt mit brüchiger Stimme und weinerlich etwas zu beklagen. Und wenn die Grünen schon nicht humaner miteinander umgehen, wo sie in ihren Idealen dazu stehen, fragt man sich, wie Arbeitsbeziehungen in Unternehmen – Eifersucht , Stühlsägen a la Nahles) humaner sein können. Das ist das Versagen der Parteien SPD und Grüne, wo sie doch alles in Gesetzesform pressen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s