Wahlkampf statt Wahlkuscheln

Ja, ja, die Jugend schießt eben öfter mal übers Ziel hinaus. Bei den Jungs von der Jungen Union kennen wir das. Zum Beispiel von Philipp Mißfelder, der gerne mal Hartz IV-Empfänger beleidigt oder sich gegen künstliche Hüftgelenke für 85-Jährige auf Kosten der Solidargemeinschaft ausspricht.

Dagegen sind die Äußerungen des Frankfurter Vorsitzenden der Jungen Union, Ulf Homeyer, von Beruf Investmentbanker, doch nachgerade harmlos:

„Er bezeichnet Rosemarie Heilig als „Störenfried“ der „weitgehend funktionierenden schwarz-grünen Koalition“. Ihre bisherigen Aussagen im Wahlkampf verstießen „in höchstem Maße“ gegen den Koalitionsvertrag. Homeyer findet es „unverschämt“, dass „diese Frau“ sich mit „allen 28 Stimmen der CDU im Römer erst zur Dezernentin wählen lässt und im nächsten Moment genau die Vereinbarung, die ihre Wahl überhaupt begründet, mit Füßen tritt“. (Jutta Ochs in der FR vom 21.2.2012)

Immer langsam mit den jungen Pferden, Ulf. Das nützt jetzt gar nichts, wenn der Bub mit dem Fuß aufstampft. Hat die böse Tante von den Grünen doch tatsächlich eine andere Meinung als die Junge Union. Buhhh.

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