Diskussion mit OB-Kandidaten Frankfurt

Gestern Abend hatte der DGB zu einer Podiumsveranstaltung mit den Frankfurter OB-Kandidaten geladen. Mangelndes Interesse der BürgerInnen war nicht zu beklagen, der Raum war brechend voll.

Die Kandidaten persönlich zu erleben, hat mich zu einigen neuen Erkenntnissen geführt:

– Der Kandidat der Piraten, Herbert Förster, wirkt wie ein Typ, von dem man getrost einen Gebrauchtwagen respektive eine Packung Darjeeling FTGOP kaufen kann.

– Aus Peter Feldmann (SPD), der als Ausschussvorsitzender des Frankfurter Haupt- und Finanzauschusses in den Jahren 2006 bis 2011 immer viel zu leise sprach, ist inzwischen eine Rampensau geworden.

– Der CDU-Kandidat Boris Rhein hat es schwer bei den Arbeitnehmern, nimmt es aber gelassen.

– Janine Wissler von den LINKEN ist ein echtes Politik- und Redetalent. Chapeau!

– Rosemarie Heilig wird als unsere neue Oberbürgermeisterin die schwarz-grüne Koalition ziemlich aufmischen, ist sie doch in vielen Punkten der SPD näher als der CDU.

Schafft es Rosemarie nicht, weiß ich auch, wer schuld ist: In meinem Stadtteil hängt noch immer kein Plakat mit ihrem Konterfei und den Terminen, an denen man sie kennenlernen kann.

Das einzige grüne Plakat in meinem Stadtteil ist das hier:

Harheimer Plakat

Einen ernsthafteren und ausführlicheren Bericht über den gestrigen Abend hat Hackentrick veröffentlicht.

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