Volksbank wirbt mit Occupy-Plakat

Empörung hat das Plakat der Frankfurter Volksbank ausgelöst, auf dem sie mit einem Foto der Occupy-Demo wirbt. Das hr-Video kann man sich hier ansehen:

Diese Werbung ist sicherlich keine sehr feinfühlige Aktion, allerdings kann ich mich darüber auch nicht wirklich aufregen. Nach der Lehmann-Pleite 2008, die auch viele Sparkassenkunden, bei der ich damals mein Konto hatte, um ihre Spargroschen gebracht hat, bin ich zur Volksbank gewechselt. Sie war eine der wenigen Frankfurter Banken, die beim Monopoly nicht mitgespielt hat. Die ihren Kunden reinen Wein eingeschenkt hat, keine großen Renditen versprach, aber eben auch nur bescheidene Zinsen gezahlt hat.

Ein Konto brauchen wir alle, für Bafög, Miete, Gehalt, etc. Dieses Konto bei einer genossenschaftlichen Bank abzuschließen, bei denen der Kunde als Mitglied mitbestimmen kann, halte ich für eine verantwortungsvolle Entscheidung.

Aber es hätte sicher andere Wege gegeben, auf den Sonderweg der Volksbanken aufmerksam zu machen, als mit diesem nicht abgesprochenen Werbeplakat.

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