Buchmesse 2011 – Andreas Altmann


Heute hatte ich mir nur noch einen Termin eingetragen: Andreas Altmann und Feridun Zaimoglu im Lesezelt. Letzterer konnte wegen des gestrigen Unfalls auf der Rolltreppe in Halle 3 leider nicht teilnehmen. Andreas Altmann, der mit seinem Buch „Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend“ überraschend auf Platz 7 der Spiegel-Bestsellerliste gelandet ist, las aus dem letzten Kapitel seiner Autobiographie.

„Gehorsam ist die Ursünde, sie hat nach Ausschwitz geführt“, sagte Altmann im Vorgeplänkel mit der Moderatorin. Nach diesem Paukenschlag hörten die Gäste im Lesezelt mit der gebotenen Aufmerksamkeit zu.

Altmann ist genauso rotzig und anrührend und ehrlich und bedürftig, wie ich ihn mir nach Lektüre seiner Bücher vorgestellt habe.

(Meine Posts zu Andreas Altmann: Die wunderbaren Weisheiten von Andreas Altmann vom 21.6.2010, Erinnerungen vom 15.7.2010, Andreas Altmann – Reiseschriftsteller vom 31.7.2010)

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4 Gedanken zu “Buchmesse 2011 – Andreas Altmann

  1. barbamama 16. Oktober 2011 / 19:39

    Liebe Carmen, Du bist ja fleißig, sehr spannend zu lesen, was Du schreibst, vor allem hast Du die Bücher der Autoren gelesen und weißt Dich im Wirrwarr dieser großen Messe zu orientieren, in der ich mir immer verloren vorkomme. Aber jetzt kann ich mir den Weg ja sparen. Viel Spaß!

  2. Carmen 16. Oktober 2011 / 19:51

    Hallo my dear,

    ich bin nach 5 Tagen Messe ziemlich ausgepowert – aber zufrieden. Es war schön, die Autoren aus der Nähe zu erleben. Dieses Jahr gab es viele geräumige Orte, an denen Lesungen stattfanden, nicht nur das Lesezelt, sondern auch die ARD-Bühne und die Audi-Halle.

    Und für GenossInnen wie dich: Der Vorwärts-Stand liegt recht zentral, diese Woche war nicht nur TSG, sondern auch Peer Steinbrück da. Ich habe ein Foto für dich gemacht. 🙂

  3. barbamama 17. Oktober 2011 / 18:05

    klasse, freue mich. Den Andreas Altmann hatte ich vor Zeit mit seinem Buch im heute-Journal oder bei ttt gesehen, da ist man ja auch dankbar, wenn man solche Jugenderinnerungen sich nicht von der Seele schreiben muss.
    Ich habe es an Frankfurt immer vermisst, dass es so wenige Lesungen gab, da bot Leipzig ganz andere Möglichkeiten. Da war in jedem Keller, in jeder Bar und anderer locations jeden Abend eine Autorenlesung, das hatte schon ein anderes Flair. Aber es scheint sich ja doch zumindest in Frankfurt einiges geändert zu haben. Dann leg jetzt mal die Füsse hoch, und genieße die letzten Ferientage.

  4. Jarg 18. Oktober 2011 / 14:53

    Altmann ist Kult! Geradeaus, ehrlich, unverstellt. Habe mir die Biografie schon bestellt und bin gespannt …

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