Buchmesse 2011: Wut- und andere Bürger

Mein zweiter Buchmessentag begann beim Vorwärts Buchverlag. Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) schaute auch vorbei und drückte Thorsten Schäfer-Gümbel die Hand. Dieser diskutierte anschließend mit Petra Pinzler über ihr Buch „Immer mehr ist nicht genug! Vom Wachstumswahn zum Bruttosozialglück“. Die vorgestellten Thesen habe ich schon bei Peter Zudeick und Richard David Precht mit Zustimmung gelesen. Deshalb verließ ich die Runde etwas früher und eilte ins Lesezelt.

Dort sprach Claus Leggewie mit taz-Chefredakteurin Ines Pohl über sein neues Buch „Mut statt Wut – Aufbruch in eine neue Demokratie“.

Leggewie ließ seinem Ärger über den Berliner Wutbürger freien Lauf: „Dicke Klappe, nix dahinter! Sie schimpfen den ganzen Tag, gehen aber nicht wählen und nehmen jetzt die große Koalition locker hin. Viel Spaß mit Wowi!“

Sein Buch muss ich unbedingt lesen, denn Leggewie, der sich selbst einen „harmlosen Professor“ nennt, hat viele gute Ideen zur Bürgerbeteiligung. (Leggewie betreibt auch einen Blog unter dem Namen Mut statt Wut.)

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