OB-Kandidaten für Frankfurt -SPD (2)

„Wenn nicht im letzten Augenblick noch Andrea Ypsilanti sich für eine Bewerbung entscheidet…“ schreibt heute die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung zur Frage der SPD-Kandidaten für die OB-Wahl 2013.

Ja, dann hätte die SPD natürlich noch eine Chance. In Frankfurt entscheiden Frauen die Wahl und die wählen lieber eine Frau, die es kann und keinen Egomanen.

Die Frankfurter Rundschau hat am 12.8.11 einen treffenden Leserbrief von Friedhilde Scholl veröffentlicht:

„Erinnerlich ist mir bei Michael Paris nur ein Thema: Er ist ein fanatischer Flughafenausbaubefürworter. Da unterscheidet sich der SPD-Politiker nicht von der Frankfurter Oberbürgermeisterin Roth und deren potenziellen CDU-Nachfolgern. Es könnte mir so gesehen egal sein, wer von der SPD nicht Oberbürgermeister wird. Aber aus rein sportlichen Gründen hätte ich doch noch ein paar offene Fragen: Wie schafft es einer, der hauptberuflich einen Kinderspielplatz leitet und sich dabei „Kulturberater“ nennt, solch auffällig teure Wahlkämpfe zu finanzieren? In Erinnerung ist auch, dass er bei der Aktion, den Ypsilanti-Sieg in die größtmögliche SPD-Niederlage zu verwandeln, direkt dabei war. Damals, am Flughafen zusammen mit Jürgen Walter und seinen drei Damen von der Intrigantenstelle. Loyal gegenüber seiner SPD hat Paris sich da jedenfalls nicht verhalten.“

Das Gedächntnis des Wählers ist kurz. Es ist fast zwei Jahre her, dass das Buch „Die Vier – Eine Intrige“ von Volker Zastrow erschienen ist. (zu meiner Rezension geht es hier)

Der SPD ist zu wünschen, dass sie die richtige Entscheidung bei der OB-Kandidatur trifft. Die Rolle als drittstärkste Partei ist ihr ansonsten in Frankfurt gewiss.

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2 Gedanken zu “OB-Kandidaten für Frankfurt -SPD (2)

  1. Alex Erde 14. August 2011 / 16:55

    Hallo Carmen,

    ich finde es spannend, dass Du Dich mit Frankfurt und der SPD dort beschäftigst. Noch spannender fände ich es, wenn Du nicht so viel zitieren würdest, was in der Zeitung stand, sondern gleich Deinen Kommentar/Meinung dazu sagst.
    Ich finde es als ein Zeichen von Schwäche und Konzeptlosigkeit, dass eine Partei wie die Frankfurter SPD keinen starken Kandidaten präsentieren kann, der Erfolgsaussichten hat. Statt dessen rettet man sich in das pseudo-demokratische Instrument Urabstimmung. Das macht man doch nur, wenn einem selbst nichts einfällt oder man als Parteiführung keine Entscheidung zu Stande bringt. Ich halte den (spaßigen) Vorschlag der FNP, Bernd Reisig zu nominieren, bisher für den besten.

    Gruß
    Alex

  2. Carmen 14. August 2011 / 17:05

    Danke für Deinen Kommentar, Alex.

    Wie ich bereits in meiner Post geschrieben habe, kann meiner Meinung nach nur eine Frau wie Ypsilanti die Frankfurter SPD vor einem Fiasko retten.

    Und übrigens: wie ich meinen Blog konzipiere, musst du schon mir überlassen. ;-).

    Gruß, Carmen

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