OB-Kandidaten für Frankfurt -SPD

Die Frankfurter Neue Presse hat ihn vor nicht allzu langer Zeit zum „Peinlichsten Politiker Frankfurts“ ernannt, jetzt will Michael Paris Oberbürgermeister von Frankfurt werden. Von dem Bornheimer Lokalmatador, der gerne mit übergroßen Plakaten auf sich aufmerksam macht – als Superman verkleidet oder mit Marilyn Monroe an der Seite – ist mir nur eine Forderung bekannt, die er seit zehn Jahren permanent wiederholt: Die SPD müsse bei städtischen Festivitäten stärker präsent sein, vor allem auf dem Frankfurter Opernball.

Sein Konkurrent um die Kandidatur innerhalb der SPD ist der Sozialpolitiker Peter Feldmann, der einer breiteren Öffentlichkeit am ehesten durch sein Engagement gegen Kinderarmut bekannt sein könnte.

„Wer letztlich in den Ring steigen wird, soll (…) eine Abstimmung unter allen 3.500 SPD-Mitgliedern in Frankfurt entscheiden“, schreibt die Frankfurter Rundschau heute.

Bessere Chancen auf das Oberbürgermeisteramt dürfte wohl die Grüne Manuela Rottmann haben, die durch ihre wohltuende Sachlichkeit besticht. (Artikel über die Karriere der Fränkin Manuela Rottmann auf der Seite infranken.de)

Nachtrag vom 9.8.2011: „Ob die Entscheidungen der SPD-Basis indes so weise sind, darf bezweifelt werden. Viele SPD-Mitglieder sind geborene Oppositionelle, ihnen fehlt der Wille zur Macht und sie misstrauen dem Erfolgreichen. 1994 wählte die Basis den zögerlichen Scharping als Kanzlerkandidaten. Erst vier Jahre später kam der wenig geliebte Gerhard Schröder als Kandidat, dann als Kanzler zum Zug.“ (Thomas Remlein in der FNP vom 9.8.11)

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