Aufbrechen in die Zukunft

Vor einiger Zeit habe ich einen Band mit utopischen Geschichten junger Autoren gelesen. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hatte wohl einen Wettbewerb zum Thema Utopie ausgelobt, die besten Geschichten wurden veröffentlicht. Das Buch steht nicht mehr im Regal, weil ich mir angewöhnt habe, jedes Buch, das ich garantiert kein zweites Mal lesen werde, zu verschenken. Die Geschichten waren zweifellos gut geschrieben, aber völlig trostlos. Keiner der jungen Autoren konnte sich eine spannende, lustvolle, bunte, kurz: lebendige Zukunft vorstellen. Das ist sicher keine zeitgenössische, sondern eher eine adoleszente Eigenart, die eigene, beginnende Zukunft ebenso schwarz zu sehen, wie das gerne ältere Menschen tun, die fürchten, nichts mehr von ihr zu erleben. Dennoch hat mir allein der Anblick des Buchrückens noch tagelang die Laune verdorben.

Gestern habe ich „Aufbrechen“ von Gunter Dueck ausgelesen – welche Wohltat dagegen. Alles wird anders und muss anders werden, aber die tolle Neuigkeit: Wir dürfen mitmachen!

„Aufbrechen – Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen“ ist ein leidenschaftliches Manifest für eine selbstgestaltete Zukunft unseres Landes und Aller, die hier leben.

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