„Herzenshygiene“

Da hat Judith Holofernes von der Band „Wir sind Helden“ den alten Medienprofis Thomas Gottschalk, Alice Schwarzer und Udo Lindenberg aber mal gezeigt, was ein Rückgrat ist.

Judith Holofernes in ihrer Antwort auf die Anfrage der Jung von Matt-Werbeagentur, sich an der Werbekampagne für BILD zu beteiligen:

„Die BILD -​Zeitung ist kein augenzwinkernd zu betrachtendes Trash-​Kulturgut und kein harmloses “Guilty Pleasure” für wohlfrisierte Aufstreber, keine witzige soziale Referenz und kein Lifestyle-​Zitat. Und schon gar nicht ist die Bild -​Zeitung das, als was ihr sie verkaufen wollt: Hassgeliebtes, aber weitestgehend harmloses Inventar eines eigentlich viel schlaueren Deutschlands.

Die BILD -Zeitung ist ein gefährliches politisches Instrument – nicht nur ein stark vergrößerndes Fernrohr in den Abgrund, sondern ein bösartiges Wesen, das Deutschland nicht beschreibt, sondern macht. Mit einer Agenda.

In der Gefahr, dass ich mich wiederhole: ich glaub es hackt.“

Einen Akt der „Herzenshygiene“ nennt Holofernes ihre Absage an BILD in der taz. Der komplette Briefwechsel findet sich auf der Seite von Wir sind Helden.

Advertisements

2 Gedanken zu “„Herzenshygiene“

  1. Observator 28. Februar 2011 / 20:21

    Hochachtung – in gewisser Weise wirklich Helden!

  2. Carmen 28. Februar 2011 / 20:48

    Ja.

    Außerdem freue ich mich, dass die Redewendung „Ich glaub, es hackt“ durch Judith Holofernes endlich salonfähig geworden ist. 😉

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s