Die wunderbaren Weisheiten von Andreas Altmann

Von dieser Neuentdeckung bin ich restlos begeistert: Andreas Altmann, Reiseschriftsteller

„Damit aus dunkel hell wird, damit zwei Zeitgenossen aufhören, als Feinde aneinander vorbeizugehen, damit Energie, sprich Wärme und Empathie ausbrechen, wäre ein „Quantensprung“ vonnöten. Erst wenn ich – die europäische oder türkische oder Welche-auch-immer-Dunkelbirne – sinnlich, also mit allen Sinnen begreife, dass der andere Mensch mir so ähnlich ist, ein armes Schwein ist, getrieben von Ängsten und dem Hunger nach Leben, erst wenn ich den furchterregenden Gedanken zulasse, dass ich um kein Haar der bessere Mensch bin, erst dann entsteht etwas wie Versöhnung und die Begabung, den anderen zu „sehen“, ihn wahrzunehmen.

Wer diesen Sprung nicht schafft, wen noch im hundertsten Jahr nach einem Watschenmann für seine Holzwege Ausschau hält, der wird leiden wie ein Hund. Denn er ist allein und sechs Milliarden sind seine Feinde.“ (Sucht nach Leben, Dumont Verlag)

„Schon überraschend, wie sich die Prioritäten im Laufe eines Lebens ändern. Früher wollte man die Welt aus den Angeln heben, heute kämpft man darum, die Hornhaut abzutragen, die das Herz zu ersticken droht.“

Der Buddhismus: „Eine Lehre, die penetrant darauf besteht, das wahrzunehmen, was „ist“: eben die Fakten und Tatsachen zur Kenntnis zu nehmen, nicht das vollgeblasene Ego und seinen Wunsch nach Rache.“ (Triffst du Buddha, töte ihn! Dumont Verlag)

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