„Die Kunst, frei zu sein“

Eigentlich wollte ich mir aus gegebenem Anlass „Seneca für Gestresste“ aus dem Regal nehmen – aber dort war es nicht. Zwischen Rilkes „Lektüre für Minuten“ und Bärbel Wardetzkis „Ohrfeige für die Seele“ fand ich stattdessen „Die Kunst, frei zu sein – Handbuch für ein schönes Leben“ von Tom Hodgkinson. Das passt jetzt auch viel besser, denn eigentlich bin ich derzeit eher Boreout statt Burnout gefährdet.

Tom Hodgkinson, Autor des Bestsellers „Anleitung zum Müßiggang“, gibt jede Menge Tipps für ein Leben, das dem Zeitgeist trotzt. Schluss mit dem Karrierestreben, verjag die Angst, wirf die Fesseln der Langeweile ab, hör auf mit dem Konkurrenzdenken lauten seine Vorschläge für ein besseres, d.h. einfaches, genussreiches und kreatives Leben.

Das Buch ist geistreich und witzig, Hodgkinson wettert darin gegen die puritanische Geistesart. Er lobt die Freundschaft, das Ukulele spielen und ein schuldenfreies Leben.

„Im Grunde ist Gleichheit Unsinn. Wo alle gleich sind und Chancengleichheit für alle besteht, ist das Scheitern nicht zu rechtfertigen.“ Solche originellen Einsichten finden sich zuhauf in dem Buch:

Tom Hodgkinson: Die Kunst, frei zu sein – Handbuch für ein schönes Leben
Rogner und Bernhard Verlag, Berlin 2007, ISBN-10 3807710256
ISBN-13 9783807710259, 381 Seiten, 17,90 EUR

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s